Pass für beeinträchtigte Leute?

Pass für beeinträchtigte Leute?

Beitragvon Ian » 11.08.2017, 13:55

ich hatte vor etwa einem Jahr (mit ein paar weiteren Diagnosen neben dem Minderwuchs) beim zuständigen Gebäude in Wien erfragt, ob mit meinen Diagnosen besagter Pass möglich wäre, da ich u.A meine Körpergrösse seit mehreren Jahren als Hindernis für viele Bereiche sehe, beispielsweise in Warteräume, öffentliche Verkehrsmittel, auch bei Sanitäranlagen (Pissoirs) und Umkleidekabinen, die meist vom Vorhang nicht bis zu zB den Knöcheln gehen und dabei dann schon einen Teil meiner Boxershort zeigen, viele weitere Nachteile gäbe es ebenso bei dieser Grösse, erwähnte ich.

ich hatte von 2008 einen Befund mit der Diagnose "Kleinwuchs", wobei nicht viel dazu beschrieben stand, ich hatte aufgrund der Erfordernisses, dass es aktuelle Befunde (nicht älter als 6 Monate) sein sollen, dann einen passenden Facharzt aufgesucht, um diesem Arzt / der Ärztin den Befund vorzuweisen und einen aktuellen Befund zu erhalten.

der Gegenüber bei der Untersuchung bezüglich des Passes meinte dann, dass es "bloss Peanuts an Prozente der Beeinträchtigung wären", als auch dass ich in der Durchschnittsgrösse einer Frau wäre. persönlich interprätiere ich dieses Feedback von der Person als nicht gerade angemessen, da dies u.A. einer meiner Hauptdiagnosen wäre und nach Erhalt der Rückmeldung, machte dieser Grad an Beeinträchtigung genau null Prozent aus.

denkt / wisst ihr, habt gehört oder vermutet ihr, dass es in Wien (oder anderen Ländern) mit spezifischeren Diagnosen oder weiteren Befunden bestimmter FachärztInnen, etc. denn tatsächlich auch 50% (oder mehr) ergeben könnte? denn ich hörte, würde einem der Daumen fehlen, wäre es bereits 50%, da dies erheblich einschränkend wäre.

denn da ich seither nicht mehr grösser wurde (seit eben 2008 mit der Diagnose und zuvor war ich ggf. auch schon in dieser Grösse), vermute ich dies als "Dauerzustand", wie es zumindest auf dem Feedback so vermerkt war ...und fände, dass die Körpergrösse durchaus mehr als null Prozent an Grad der Einschränkung ausmachen würde.

deshalb wollte ich mich erkundigen und fand den Bereich für Medizisches dafür ziemlich passend. vielleicht benötigt es auch mehr unterschiedliche Befunde, beispielsweise von ausgebildeten Leuten im Bereich der Psychotherapie, Psychologie, Psychiatrie, Orthopadie, etc.? denn bei mir sind es weitere Defizite wie geschmacklich und beim Geruch andere Wahrnehmungen zu empfinden, auch dass ich meine eigene Stimme nicht hören kann. auch diese Defizite nachgewiesen auf Befunde von einem HNO-Arzt, war mit der Diagnose "Kleinwuchs" ebenso die besagten "null Prozent an Einschränkung".

über Rückmeldungen würde ich mich freuen und gerne auch über PN. ich hoffe dass diese Fragen zu diesem Thread passen und dachte dass ich hier um Rat fragen könnte, denn aus bisherigen Beiträgen fand ich auch Leute, die von der Grösse meine Probleme teils kennen könnten, im Bezug auf die Warteräume, die öffentlichen Verkehrsmittel, Toiletten (ggf. auch die Höhe der Spülbecken), etc.
Ian
 
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