Spinalstenose

Spinalstenose

Beitragvon lisa62 » 05.02.2012, 11:44

Wer hat Erfahrung mit Spinalstenose LWS 3-5,
welche Symtome, Behandlungen,
wer ist in dem letzten Jahr operiert worden ?
lisa62
 
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Beitragvon xenja » 07.02.2012, 08:32

Hallo Lisa62,
ich wurde vor 9 Jahren an der LWS operiert. Leider waren die Symptome nach der OP nicht gleich weg, es hat ca. 1,5 Jahre gedauert. Vermutlich habe ich zulange gewartet, das waren Nervenschmerzen. Heut noch habe ich diese Schmerzen wenn ich mich zu sehr körperlich belaste. Das liegt aber auch daran, dass ich noch an anderen Stellen eine Verengung habe, die noch nicht operiert sind.

Mich hat bisher die Myoreflextherapie und Manuelle Therapie sehr viel weitergebracht. Sie hilft mir sehr, aber die Behandlung ist manchmal auch sehr schmerzhaft. (Was tut man nicht alles das es einem hinterher besser geht.)

Symptome: Ermüdungen in den Beinen, Ameisenlaufen, verhärtete Muskulatur im IGS Bereich, Po und zu den Oberschenkel runter.

Falls noch Fragen sind, bitte her. Wünsche Dir eine gute Besserung.
Xenja
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Beitragvon achondro » 07.02.2012, 10:27

Hallo Lisa,
ich wurde vor knapp 8 Jahren operiert, am Spinalkanal, dadurch hat sie meine Lage erheblich verbessert. Aber auch ich habe viel zulange gewartet.

Inzwischen weis ich, dass gerade bei Achondroplasie, mit der Dekomprimierung des Spinalkanal zwar erst mal eine Entlastung und Schmerzlinderung erfolgt ist, aber die Ursache wurde nicht behoben! Die Spinalkanalsenose entsteht durch das nach vorne geneigte Becken, welche das starke Hohlkreuz und Überstreckung der Wirbelsäule begünstigt.

Deshalb eine weitere Möglichkeit wäre zu überprüfen, ob nach der Dekomprimierung, auch ein Durchtrennen der Hüftbeugersehne (Psoastenotomien) von Vorteil wäre, diese ist bei Achondroplasie stark verkürzt und zieht das Becken nach vorne runter. Auch wenn die Hüftbeugersehne eine wichtige Sehne ist, können die anderen Muskeln und Sehnen im Oberschenkel die Aufgabe übernehmen.

Bei mir ist seit der Durchtrennung der Hüftbeugersehne sogar die Feinmotorik in den Beinen wesentlich besser und die Beweglichkeit in der Hüfte nicht mehr so eingeschränkt.

Diese Operation wird in der Uniklinik Freiburg, in der Sektion Fuß der Kinder- und Behindertenortopädie gemacht. Selbstverständlich erst nach intensiver Untersuchung und Beratung.
achondro
 

Spinalkanalstenose

Beitragvon -Celine- » 17.02.2012, 16:07

Hallo lisa62,

ich hab mich vor ca. 1,5 Wochen in Duisburg an den LWS 1-5 operieren lassen.
Die Symtome waren bei mir, das ich auf der rechten Seiten an der Wirbelsäule Schmerzen hatte und die bei starker Belastung sich verschlimmerten. Auf der linken Seite begann es auch schon langsam.
Ich konnte auch keine weiten Strecken mehr gehen, da sonst das Kribbeln und Ziehen in den Beinen immer stärker wurde. Bücken konnte ich mich auch nur noch wie eine alte Frau :) , bin aber erst 39 Jahre alt.
Ob mir die OP was gebracht hat, denke ich mal wird sich erst in ein paar Wochen rausstellen. Es wurde mir aber auch schon gesagt, das noch weitere OP's statt finden müssten.
Wenn du noch weitere Fragen hast, frag nur!
Gruß -Celine_
-Celine-
 
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Spinalkanalstenose

Beitragvon lisa62 » 20.02.2012, 16:58

Hallo Xenja,Hallo achondro,Hallo Celine,
habe mich sehr gefreut über Eure Antworten.
Frage an Euch,
Wie lange habt Ihr mit der OP gewartet ?
Hatte Ihr auch missempfindungen in den Beinen,
Mir hat man geraten sobald wiemöglich mich
Operieren zulassen.

Gute besserung Celine

Gruß Lisa
lisa62
 
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Beitragvon xenja » 20.02.2012, 20:51

Hallo Lisa62,

ich habe mich erst nach 1 ½ Jahren entschieden zu einer OP.

Das war aber auch eine lange Leidenszeit, ich würde heute nicht mehr so lange warten. Im Gehirn setzen sich die Nervenschmerzen fest, die man lange nicht loswerden kann(Phantomschmerzen). Wie schon geschrieben bei mir hat es hinterher noch mal so lange gedauert. Die Bereitschaft zur OP, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich würde mich da auch nicht unter Druck setzen lassen. Hole Dir evtl. noch eine 2. oder gar 3. Meinung ein. Achte darauf, dass der Operateur auch Erfahrung mit Deiner Kleinwuchsart hat.
Ich wünsche Dir eine gute Entscheidung.

Viele Grüße Xenja
xenja
 
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je früher desto besser

Beitragvon achondro » 21.02.2012, 18:02

Ich persönlich sage, je früher desto besser, nicht warten bis es nicht mehr geht. Aber logisch wichtig wie xenja schon schrieb, darauf achten das es sich um ein Arzt handelt der schon erfahrung mit Kleinwüchsigen hatte, und nicht das du die erste oder zweite bist wo er operiert
achondro
 


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